Der Totengräber von ThyssenKrupp

Mittwoch, 17.12.2014
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Dies ist eine Stellungnahme der Revolutionären Initiative Ruhrgebiet zu den aktuellen Vorgängen  bei ThyssenKrupp.

Hiesingers Bilanzpressekonferenz ist ausführlich in der Wirtschaftspresse analysiert worden. Auch jeder Arbeiter und jede Angestellte muss sich die Lage des Konzerns und besonders von TK Steel durch den Kopf gehen lassen. Wie steht es um TK? Was kommt auf uns zu? Was passiert mit unseren Arbeitsplätzen?

1. In keiner Sparte gehört TK zu den Marktführern. Mit anderen Worten: TK ist nirgendwo richtig konkurrenzfähig.

2. Gewinnvorgabe 15%!
Mit den Aktionären im Nacken verkündet Hiesinger das Ziel von 15 % Profit. Die beste Sparte Aufzüge macht mit 10,5% ein Drittel weniger. Industrial Solutions macht 6,7% Gewinn, liegt weit unter 15%. Bei Komponenten (Autos) beträgt die Gewinnrate 4,3%. TK Steel
macht nur 2,4% Gewinn! Eine Sparte, die in den nächsten Jahren keine 15% Gewinn erreicht, wird umstrukturiert, verkauft oder zerschlagen!

3. Abstiegskandidat Nr 1: ThyssenKrupp Steel.
Bei TK Steel ist lt. Hiesinger kein „Rückenwind von der Konjunktur zu erwarten“ (AW 20.11.14). Mit anderen Worten: Da Steel auch in Jahren keine 15% Gewinn erreichen wird, wird Stahl als erste Sparte aus dem Konzern ausgesondert. Für Hiesinger ist ThyssenKrupp „kein Stahlkonzern mehr“.

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Abdullah Öcalan (PKK) und die Befreiung der Frau

Donnerstag, 11.12.2014
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Von Nao Berlin

Die wesentlichen Schlussfolgerungen dieses Artikels wurden in einer Rede vorgestellt, die Henning Weber am 13. November 2014 in Berlin auf der Veranstaltung: Rojava und der Kampf um die Frauenbefreiung gehalten hat.

In einem Interview in Rojava (Kudistan) zitiert der FAZ-Journalist Silan, eine Kämpferin der YPJ folgendermaßen: „ In der arabischen Gesellschaft hat die Frau doch nur Platz in der Küche und bei den Kindern. Erst unser Präsident Öcalan hat der Frau den Weg geebnet (FAZ, 11.11.2014). Tausende von Kurdinnen kämpfen mit diesem Verständnis gegen den verhassten Islamischen Staat (IS), Zehntausende Frauen im Nahen und Mittleren Osten bäumen sich auf gegen ihre jahrhundertelange Unterdrückung und hoffen auf eine Verbesserung ihrer Lage durch Symbole der Befreiung wie die der PKK.

Unstrittig hat Öcalan, und mit ihm die PKK, sowohl durch den militärischen Kampf als auch die praktizierten ersten bürgerlich-demokratischen Gleichstellungsmaßnahmen von Frauen (z.B. in Rojava, aber auch in Türkisch-Kurdistan) einen Riesenvertrauensvorschuss bei Frauen erreicht. Die Frage allerdings stellt sich, wie die weiterführende Perspektive der politischen, sozialen und kulturellen Gleichberechtigung, kurzum die Befreiung der Frau durch soziale Revolution, bei Öcalan aufgehoben ist.

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Rassisten und Faschisten stoppen!!

Montag, 08.12.2014
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Flugblatt der NaO Berlin gegen die rassistischen Mobilisierungen in Berlin – Marzahn/Hellersdorf

Seit Wochen mobilisieren verschiedene Teile des rechten Spektrums bundesweit gegen Flüchtlinge und eine vermeintliche „islamistische Gefahr”.
Die Bandbreite an Kräften, die mobilisiert werden, reicht von faschistischen Schlägern, Kameradschaften Hooligans und Parteien wie bei Hogesa in Köln hin zu Protesten rassistischer WutbürgerInnen, unter denen sich Neo-Nazis oder auch die AfD tummeln wie in Dresden und Kassel. Gemeinsam ist ihnen der Feind. Beschworen werden alle möglichen eingebildeten „Gefahren“ vom „salafistischen Terror“ bis hin zur drohenden „Überfremdung“ der deutschen Kultur durch den Islam.
In Berlin und vielen anderen Städten haben sich so genannte „Bürgerproteste“ gegen Flüchtlinge gebildet. Auch wenn sich diese vorgeblich „nur“ gegen die Heime in ihrem Stadtteil richten, so gibt es keinen Zweifel an ihrer rassistischen, erz-reaktionären Ausrichtung.

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Trauer um Tuğçe–aber nicht mit dem Bundesverdienst – kreuz!

Donnerstag, 04.12.2014
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Von NaO Berlin

Wir trauen um Tuğçe Albayrak.Während Hunderte von Frauen (und Männer) am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen gegen die täglichen Übergriffe vor allem gegen Frauen demonstrierten und sich der Widerstand gegen die Diskriminierung von MigrantInnen und Flüchtlingen organisiert, ist wieder eine Frau Opfer sexistischer Aggressivität geworden.Tuğçe hat selbstlos versucht, andere Frauen vor Gewalt zu schützen, und wurde selbst dabei tödlich verletzt. Ihr gehört für ihren Mut unser Respekt!

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Nein zu Gewalt an Frauen!!

Samstag, 22.11.2014
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Von NaO Berlin zum Aktionstag “Nein zu Gewalt an Frauen”:

An diesem 25.11.2014 setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen die Gewalt an Frauen, gegen Sexismus und Patriarchat.
Für die bürgerliche Öffentlichkeit scheint sich das Thema erledigt zu haben:
„… in der Überzeugung, dass die Errichtung der neuen Weltwirtschaftsordnung auf der Grundlage von Gleichheit und Gerechtigkeit wesentlich zur Förderung der Gleichberechtigung von Mann und Frau beitragen wird; …“ (UN-Ausschuss für die Beseitigung der Diskriminierung der Frau/Committee on the Elimination of Discrimination against Women, 1979).
Dann müssten wir es ja jetzt dann endlich geschafft haben: Die Ungleichheit zwischen Frau und Mann ist im Zeitalter der Globalisierung beseitigt, und damit ist der Hauptursache für Gewalt an Frauen der Nährboden entzogen!?
Im Gegenteil: Der Frauenhandel boomt; die Verstümmelung der Frau, um sie als „Eigentum“ des Mannes zu sichern, findet nach wie vor statt; Frauen, die im Arabischen Frühling in den vorderen Reihen für ihre Rechte kämpften, erleben ein Rollback der Gewalt; Frauen in Afghanistan sind nicht „befreiter“ seit der US-amerikanischen Invasion (insbesondere nicht, wenn sie arm sind); Frauen in Indien werden immer noch Opfer von „Mitgiftmorden“.

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Wenn die Lok- führerInnen streiken, haben sie allen Grund dazu!

Mittwoch, 05.11.2014
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Selbst Spiegel Online schreibt: „Schichtdienste,
eng getaktete Zeitpläne, Monotonie pur auf
kilometerlangen Gleisen: Der Beruf des Lokführers
ist beileibe etwas anderes als das, was sich
kleine Jungen mit leuchtenden Augen unter ihm
vorstellen. (…) Rund 2000 Euro brutto plus Zulagen
bekommt ein Lokführer in den ersten Berufsjahren.
(…) Statistisch ziemlich sicher ist dagegen, dass
einem Lokführer in seiner Arbeitszeit mindestens
ein lebensmüder Mensch vor den Zug springt.
Viele Lokführer werden nach solch einem Schock
depressiv oder sogar arbeitsunfähig.“

Was die GDL fordert

1. Die GDL fordert 5% Lohnerhöhung, was angesichts der
seit Jahren wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich eher
bescheiden ist.
2. Sie wollen eine kürzere Arbeitszeit durchsetzen,
nämlich 2 Stunden weniger bei vollem
Entgeltausgleich. Es ist in der Tat höchste Zeit, dass die
Frage der Arbeitszeitverkürzung wieder aufs Tapet kommt.
Nur wenn die Konzerne gezwungen werden, massenhaft
Personal einzustellen, können wir dem Ziel der Überwindung
der Erwerbslosigkeit und der Verteilung der Arbeit auf alle
Hände näher kommen. Heute haben wir real über 5 Mio.
Erwerblose (2 Mio. tauchen in der Statistik garnicht auf –
siehe Süddeutsche Zeitung vom 28.2.2014)

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Spendenkonto Aktion “Waffen für die YPG/YPJ”

Spendenkonto:
Empfänger: MD
IBAN: DE98 5005 0201 1243 1674 49
BIC: HELADEF1822

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Aktuelle Prozesse

6 Thesen zum Ukraine Konflikt


Von am 10.12.2014 in den Kategorien: Neuigkeiten mit den tags

Autor Henning Weber – NaO Berlin Warum die internationale Linke und Arbeiterbewegung beide Seiten bekämpfen muss!

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KAGIDA blockieren!


Von am 30.11.2014 in den Kategorien: Neuigkeiten, Stellungnahme der NaO Kassel mit den tags

Aufruf von Neue antikapitalistische Organisation, Demokratische Kurdische Gesellschaft Zentrum Kassel e.V., Gruppe Arbeitermacht, Internationale Sozialistische Linke, REVOLUTION, Infomail 784, 27. November 2014 Rassismus hat viele…

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Unterstützung der Rojava-Kampagne!!


Von am 13.11.2014 in den Kategorien: Neuigkeiten mit den tags

Von [´solid] Fulda: Kurzaufforderung an die Linksjugend ['solid] zur Unterstützung der Kampagne „Solidarität mit Rojava – Waffen für die YPG / YPJ“ und zur Stellungnahme…

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Kampagne “Waffen für Rojava” in französischer Übersetzung


Von am 12.11.2014 in den Kategorien: Kampagne Waffen Fur Rojava, Neuigkeiten mit den tags

Présentation : Début octobre plusieurs groupes allemands ont lancé dans ce pays une campagne de solidarité avec la résistance armée au Kurdistan syrien (appelé Rojava) intitulée…

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