Kein „deutscher Herbst“ 2015 – für die Verteidigung der demokratischen Rechte und Freiheiten!

Mittwoch, 21.01.2015
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Erklärung der Neuen antikapitalistischen Organisation Berlin vom 20. Januar 2015

Nach den verabscheuungswürdigen Anschlägen auf die Pressefreiheit durch die Ermordung von 12 Redaktionsmitgliedern der französischen Zeitschrift Charlie Hebdo sowie den gleichzeitigen verübten Morden in einem Pariser jüdischen Supermarkt warnten wir vor der geheuchelten Sorge um Pressefreiheit und demokratischen Rechte seitens der Herrschenden und bürgerlichen staatlichen Institutionen (s. Terroranschlag auf Charlie Hebdo – Nein zu Rassismus und “demokratischer” Heuchelei! (12.01.2015).

Die europäischen Regierungen suchen im Anschluss an diese reaktionären Terroraktionen nicht nur in Frankreich oder Belgien, sondern auch in Deutschland die Gunst der Stunde zu nutzen, um wie – nach dem 11. September 2001 bzw. dem Deutschen Herbst 1977 – den massiven Abbau demokratischer Rechte durchzusetzen.

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Terroranschlag auf Charlie Hebdo – Nein zu Rassismus und “demokratischer” Heuchelei!

Montag, 12.01.2015
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Stellungnahme der NaO Berlin:

Der Terroranschlag vom Mittwoch, dem 7. Januar auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo in Paris, dem 12 Menschen zum Opfer fielen, erschüttert uns. Der Anschlag richtete sich gegen eine Zeitschrift, die u.a. für ihre umstrittenen Karikaturen von Religionen unterschiedlicher Konfessionen bekannt war. Die Tat, die wahrscheinlich von islamistischen Terroristen begangen wurde, war fraglos ein reaktionärer Akt, der durch nichts zur rechtfertigen ist. Unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen der Opfer.

Doch der Anschlag hat nicht nur Millionen erschüttert, er hat auch ein politisches Erdbeben in Europa ausgelöst. Er zeigt die reaktionären Wirkungen des individuellen Terrorismus. Die französische und europäische „bürgerliche Öffentlichkeit“ stellt den Anschlag als Angriff auf die „Meinungsfreiheit“ dar. Mit anti-muslimischem Rassismus und Imperialismus hätte er nichts zu tun. Doch allein die Reaktion rechter und rechtsradikaler Kreise straft eine solch vereinfachte Sicht Lügen.

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Von Berlin 1919 bis Kobanê 2015: Ich war. Ich bin. Ich werde sein

Freitag, 09.01.2015
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Aufruf von NaO Berlin:

Zusammen kämpfen gegen Patriarchat, Krieg und Kapitalismus

Hundert Jahre nach dem Ersten Weltkrieg sind die Anzeichen einer neuen politischen Zuspitzung zwischen den Großmächten unverkennbar. Die wirtschaftliche und politische Krise des Kapitalismus ist nicht vorüber, sondern tritt in ein neues Stadium.
Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg stehen nach ihrer Ermordung im Namen der vereinten Reaktion und Konterrevolution dabei nicht nur für Mut, Konsequenz und Entschlossenheit. Sie stehen auch für eine gesellschaftliche Alternative zu Imperialismus und kapitalistischer Ausbeutung, zu Frauenunterdrückung und Rassismus.
Sie stehen auch für eine kommunistische Alternative – die Notwendigkeit des Sturzes der bürgerlichen Staatsmacht und die politische Machtergreifung der Arbeiterklasse, für die Räteherrschaft. Sie stehen dafür, dass die herrschende Klasse enteignet und der Kapitalismus durch eine demokratische Planwirtschaft ersetzt werden muss. Sie stehen für die Internationalisierung und Ausweitung der Revolution – ohne die jeder Versuch der Überwindung des Kapitalismus letztlich nur bruchstückhaft bleiben muss. Und sie stehen für den Aufbau einer neuen, revolutionären Partei und Internationale.

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Der Totengräber von ThyssenKrupp

Mittwoch, 17.12.2014
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Dies ist eine Stellungnahme der Revolutionären Initiative Ruhrgebiet zu den aktuellen Vorgängen  bei ThyssenKrupp.

Hiesingers Bilanzpressekonferenz ist ausführlich in der Wirtschaftspresse analysiert worden. Auch jeder Arbeiter und jede Angestellte muss sich die Lage des Konzerns und besonders von TK Steel durch den Kopf gehen lassen. Wie steht es um TK? Was kommt auf uns zu? Was passiert mit unseren Arbeitsplätzen?

1. In keiner Sparte gehört TK zu den Marktführern. Mit anderen Worten: TK ist nirgendwo richtig konkurrenzfähig.

2. Gewinnvorgabe 15%!
Mit den Aktionären im Nacken verkündet Hiesinger das Ziel von 15 % Profit. Die beste Sparte Aufzüge macht mit 10,5% ein Drittel weniger. Industrial Solutions macht 6,7% Gewinn, liegt weit unter 15%. Bei Komponenten (Autos) beträgt die Gewinnrate 4,3%. TK Steel
macht nur 2,4% Gewinn! Eine Sparte, die in den nächsten Jahren keine 15% Gewinn erreicht, wird umstrukturiert, verkauft oder zerschlagen!

3. Abstiegskandidat Nr 1: ThyssenKrupp Steel.
Bei TK Steel ist lt. Hiesinger kein „Rückenwind von der Konjunktur zu erwarten“ (AW 20.11.14). Mit anderen Worten: Da Steel auch in Jahren keine 15% Gewinn erreichen wird, wird Stahl als erste Sparte aus dem Konzern ausgesondert. Für Hiesinger ist ThyssenKrupp „kein Stahlkonzern mehr“.

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Abdullah Öcalan (PKK) und die Befreiung der Frau

Donnerstag, 11.12.2014
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Von Nao Berlin

Die wesentlichen Schlussfolgerungen dieses Artikels wurden in einer Rede vorgestellt, die Henning Weber am 13. November 2014 in Berlin auf der Veranstaltung: Rojava und der Kampf um die Frauenbefreiung gehalten hat.

In einem Interview in Rojava (Kudistan) zitiert der FAZ-Journalist Silan, eine Kämpferin der YPJ folgendermaßen: „ In der arabischen Gesellschaft hat die Frau doch nur Platz in der Küche und bei den Kindern. Erst unser Präsident Öcalan hat der Frau den Weg geebnet (FAZ, 11.11.2014). Tausende von Kurdinnen kämpfen mit diesem Verständnis gegen den verhassten Islamischen Staat (IS), Zehntausende Frauen im Nahen und Mittleren Osten bäumen sich auf gegen ihre jahrhundertelange Unterdrückung und hoffen auf eine Verbesserung ihrer Lage durch Symbole der Befreiung wie die der PKK.

Unstrittig hat Öcalan, und mit ihm die PKK, sowohl durch den militärischen Kampf als auch die praktizierten ersten bürgerlich-demokratischen Gleichstellungsmaßnahmen von Frauen (z.B. in Rojava, aber auch in Türkisch-Kurdistan) einen Riesenvertrauensvorschuss bei Frauen erreicht. Die Frage allerdings stellt sich, wie die weiterführende Perspektive der politischen, sozialen und kulturellen Gleichberechtigung, kurzum die Befreiung der Frau durch soziale Revolution, bei Öcalan aufgehoben ist.

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6 Thesen zum Ukraine Konflikt

Mittwoch, 10.12.2014
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Autor Henning Weber – NaO Berlin

Warum die internationale Linke und Arbeiterbewegung beide Seiten bekämpfen muss!

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Spendenkonto Aktion “Waffen für die YPG/YPJ”

Empfänger :WW
Berliner Volksbank
BLZ: 100 900 00
Kto-Nr.: 2542426007

Stichwort Rojava

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Aktuelle Prozesse

Syriza’s moderates Programm zwischen den Hoffnungen der Massen und dem Druck des Kapitals


Von am 24.01.2015 in den Kategorien: Neuigkeiten mit den tags

Tobi Hansen / KD Tait, www.arbeitermacht.de Die vorgezogenen Neuwahlen am 25. Januar scheinen einen Sieg der Linkspartei SYRIZA zu bringen – und damit ein Ende…

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Griechische Gefahren


Von am 23.01.2015 in den Kategorien: Aktuelle Kämpfe, Neuigkeiten mit den tags

Von Michael Prütz NaO Berlin Nach Lage der Dinge wird Syriza die Wahlen am kommenden Sonntag in Griechenland gewinnen.

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Zwischen Krieg und Maloche – Lage der Bergarbeiter in der Ukraine


Von am 21.01.2015 in den Kategorien: Artikel von Gruppen aus dem NaO-Prozess, Neuigkeiten mit den tags

Veranstaltungshinweis: Ablehnung und Protest gegen den Krieg in der Ukraine wird oft entlang einer geopolitischen Frontstellung geführt: Wie sehr darf man Russland kritisieren, ohne auf…

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PEGIDA und die Linke


Von am 29.12.2014 in den Kategorien: Neuigkeiten mit den tags

Autor: Michael Prütz (NaO Berlin) Richard J. Evans, ein Historiker, der sich mit dem Aufstieg des dritten Reiches beschäftigt, schreibt:

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