Nein zu Gewalt an Frauen!!

Samstag, 22.11.2014
Von

Von NaO Berlin zum Aktionstag “Nein zu Gewalt an Frauen”:

An diesem 25.11.2014 setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen die Gewalt an Frauen, gegen Sexismus und Patriarchat.
Für die bürgerliche Öffentlichkeit scheint sich das Thema erledigt zu haben:
„… in der Überzeugung, dass die Errichtung der neuen Weltwirtschaftsordnung auf der Grundlage von Gleichheit und Gerechtigkeit wesentlich zur Förderung der Gleichberechtigung von Mann und Frau beitragen wird; …“ (UN-Ausschuss für die Beseitigung der Diskriminierung der Frau/Committee on the Elimination of Discrimination against Women, 1979).
Dann müssten wir es ja jetzt dann endlich geschafft haben: Die Ungleichheit zwischen Frau und Mann ist im Zeitalter der Globalisierung beseitigt, und damit ist der Hauptursache für Gewalt an Frauen der Nährboden entzogen!?
Im Gegenteil: Der Frauenhandel boomt; die Verstümmelung der Frau, um sie als „Eigentum“ des Mannes zu sichern, findet nach wie vor statt; Frauen, die im Arabischen Frühling in den vorderen Reihen für ihre Rechte kämpften, erleben ein Rollback der Gewalt; Frauen in Afghanistan sind nicht „befreiter“ seit der US-amerikanischen Invasion (insbesondere nicht, wenn sie arm sind); Frauen in Indien werden immer noch Opfer von „Mitgiftmorden“.

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Solidarität mit Rojava! Waffen für die YPG/YPJ!

Mittwoch, 29.10.2014
Von

Neuer Aufruf für unsere Spendenkampagne – NaO Berlin

Seit Wochen führt die Bevölkerung Rojavas, das sind die selbstverwalteten kurdischen Kantone im Norden Syriens, einen Kampf auf Leben und Tod gegen die Kräfte des „Islamischen Staates“ (IS, vormals ISIS).
Hunderttausende mussten fliehen und unter menschenunwürdigen Bedingungen zusehen, wie die Bevölkerung von Kobanê und deren Selbstverteidigungskräfte YPG und der Frauenverteidigungskräfte YPJ trotz waffentechnischer Unterlegenheit heroischen Widerstand leistet.
Die ganze Welt weiß, was geschieht, wenn die Mörderbanden des IS siegen. Hunderttausende werden auf Dauer zu Flüchtlingen, Tausende bestialisch ermordet, den verbliebenen EinwohnerInnen und KämpferInnen droht ein Massaker. Ein solches Schicksal droht nicht nur den KurdInnen, sondern allen, die sich der Herrschaft faschistoider „Gotteskrieger“ nicht unterwerfen wollen. Der versuchte Völkermord an den EzidInnen verdeutlicht das.
Mit dem Fall von Rojava droht auch eine der verbliebenen Errungenschaften der Revolutionen im Nahen und Mittleren Osten vernichtet zu werden. Inmitten des syrischen Bürgerkrieges verteidigen die KurdInnen einen fortschrittlichen Gesellschaftsentwurf des gleichberechtigten Zusammenlebens unabhängig von Nationalität, Religionszugehörigkeit oder Geschlecht. Die Selbstverwaltung in Rojava stellt eine demokratische Errungenschaft dar, die nun von der Vernichtung bedroht ist.
In dieser Situation halten wir es für die politische Pflicht aller Linken, aller SozialistInnen und KommunistInnen, aller GewerkschafterInnen und aller fortschrittlichen Organisationen, sich mit dem Widerstandskampf des kurdischen Volkes zu solidarisieren – und diese Solidarität praktisch werden zu lassen.
Daher beteiligen wir uns an den Aktionen der Organisationen in Solidarität mit Kurdistan, daher treten wir für die Öffnung der Grenzen für alle Flüchtlinge ein, daher fordern wir die Aufhebung des Verbotes der PKK wie aller anderen verbotenen kurdischen Organisationen und Vereinigungen in Deutschland und der EU.

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Solidarität mit den geflüchteten Kolleg*innen!!

Dienstag, 28.10.2014
Von

Wir, gewerkschaftliche Aktivist*innen und Mitglieder der im DGB vertretenen Mitgliedsgewerkschaften, verurteilen das Vorgehen des Berliner DGB-Bezirksvorstandes gegen unsere von Flucht und Vertreibung betroffenen Kolleg*innen aufs Schärfste.

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Kobanê und Rojava – Kriegstreiberei und Pazifismus

Mittwoch, 22.10.2014
Von

NaO Berlin

Der Krieg im Mittleren Osten weitet sich aus

Zur aktuellen Lage

Der Abwehrkampf der kurdischen Volksverteidigungskräfte YPG und der Frauenverteidigungskräfte YPJ hält die ISIS (IS) weiterhin in Schach. Die Einheiten konnten sogar westlich von Kobanê trotz mangelhafter Bewaffnung in die Offensive gehen, sie wollen einen Korridor nach Kobanê freikämpfen. Die Luftangriffe der USA und ihrer „willigen“ Unterstützer treffen inzwischen sowohl ISIS-Stellungen aber eben auch kurdische Zivilisten und KämpferInnen in Kobanê. Die sog. effektive „chirurgische Kriegsführung“ gehörte ja schon immer zu den Hauptlügen der Luftwaffe. Die YPG und die YPJ haben ihrerseits westlich und östlich von Kobanê Tausende von KämpferInnen gesammelt, um die ISIS zurück zu drängen. Sie gehen in die Offensive gegen einen hochgerüsteten Gegner.
Wenn die US Luftwaffe jetzt Waffen über Kobanê abwirft, dann ist dies sicherlich verwendbarer als die wenigen Flugeinsätze der letzten Wochen, allerdings hat dies nicht zum vorläufigen Sieg beigetragen, wie es die westlichen Medien darstellen wollen – dafür verantwortlich sind weiterhin die Truppen der YPG/YPJ. Wir verstehen, dass die Kurden von Kobanê jede US-Unterstützung dankend annehmen, müssen aber gleichzeitig vor falschen Illusionen warnen. Sobald der US Imperialismus und/oder NATO Staaten wie die Türkei Einfluss gewinnen in Kobanê und Rojava, werden sie dort ihre Interessen durchsetzen Kosten der kurdischen Bevölkerung.!
Dieser heroische Abwehrkampf erfährt derzeit sehr viel Sympathie und Solidarität v.a. der kurdischen Gemeinden in Europa und weltweit – keine Hauptstadt, in der die Lage in Kobanê nicht durch Großdemonstrationen und Aktionen in die Öffentlichkeit gebracht wurde. In Deutschland gibt es fast täglich im ganzen Bundesgebiet Kundgebungen, Demos und Besetzungen und vereinzelte Kräfte der deutschen Linken beteiligen sich daran, wie die NaO mit der Spendenkampagne „Solidarität mit Rojava – Waffen für die YPG/YPJ“.

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WAFFEN FÜR DIE YPG/YPJ: neues Spendenkonto

Donnerstag, 16.10.2014
Von

Wir haben ein neues Spendenkonto. Die Sammlung geht weiter.
60000 Euro sind bisher an die Volksverteidigungskräfte gegangen.
Unsere Bitte: Verbreitet das neue Konto.Teilt diese Information.
Die neue Kontonummer lautet:


Empfänger: MD

IBAN: DE98 5005 0201 1243 1674 49

BIC: HELADEF1822

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Berliner können nach personlicher Rücksprache auch in bar spenden

Michael Prütz für die gemeinsame Initiative NaO/ARAB und Perspektive Kurdistan

Eine Frage der Praxis – Interview mit NaO & Arab

Mittwoch, 15.10.2014
Von

Aus dem Lower Class Magazine

Und wieder eine Antifa-Gruppe weniger. Die Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin löst sich in die Neue Antikapitalistische Organisation auf. Von betrunkenen Punkern und NVA-Generälen, über Militanz, Theorie, Praxis und alles, was sonst noch so geht. Interview mit Jonas Schießer (ARAB) und Michael Prütz (NAO)
Es ist noch nicht einmal vier Wochen her, dass die Antifaschistische Linke Berlin ihr Ableben erklärt hat. Das ist die zweite größere Antifa-Gruppe, die innerhalb eines Monats Zeitrahmens sagt: „So, wie wir bisher gewirtschaftet haben, machen wir nicht weiter.“. Ihr wollt, wenn ich es richtig verstanden habe, mit dem NaO-Projekt fusionieren. Was hat euch dazu bewegt? An welchem Punkt habt ihr festgestellt, dass ihr als ARAB nicht mehr weiterarbeiten könnt?

Jonas: Es ist Konsequenz der Praxis und der Erfahrung der vergangenen sieben Jahre. Als die ARAB sich im Jahre 2007 gründete, hatten wir nie, im Gegensatz zur ALB und ihrer Vorgängerorganisation, der AAB, die Perspektive und den Entwurf des revolutionären Antifaschismus. Stattdessen ist die ARAB eigentlich schon in der Krise der autonomen Antifabewegung und der radikalen Linken entstanden. Ab 2004 gab es die Debatte um die Hartz-4-Gesetze und die Grundkomponenten der BRD haben sich radikal verschoben, auch für die Linke. Die Klassenfrage und sozialen Fragen haben wieder viel stärkere Bedeutung gewonnen. Als wir die ARAB gegründet haben, haben wir – nur damit die Sprüher in unseren Reihen gut taggen konnten – das „Antifaschistische“ genommen. Eigentlich wollten wir uns „Revolutionäre Aktion Berlin“ nennen, der Name ließ sich aber nicht so gut sprühen. Deswegen haben wir zunächst eine Debatte darüber geführt, ob wir „Antifaschistische“ oder „Antikapitalistische Revolutionäre Aktion Berlin“ heißen wollen.
Den Ausschlag für „Antifaschistisch“ gab dann letztendlich nur der Umstand, dass wir aus unserer damaligen Sicht fanden, dass „antikapitalistisch“ und „revolutionär“ doppelt gemoppelt war. Wir fanden, dass eine antikapitalistische Perspektive nur revolutionär sein könne, eine antifaschistische Perspektive kann auch demokratisch, kann auch liberal, kann auch revolutionär sein. Deswegen haben wir diesen Namen gewählt – es war aber eigentlich, besonders unter den sehr jungen Leuten, eher eine ästhetische Frage.

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Spendenkonto Aktion “Waffen für die YPG/YPJ”

Spendenkonto:
Empfänger: MD
IBAN: DE98 5005 0201 1243 1674 49
BIC: HELADEF1822

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Aktuelle Prozesse

Unterstützung der Rojava-Kampagne!!


Von am 13.11.2014 in den Kategorien: Neuigkeiten mit den tags

Von [´solid] Fulda: Kurzaufforderung an die Linksjugend ['solid] zur Unterstützung der Kampagne „Solidarität mit Rojava – Waffen für die YPG / YPJ“ und zur Stellungnahme…

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Kampagne “Waffen für Rojava” in französischer Übersetzung


Von am 12.11.2014 in den Kategorien: Kampagne Waffen Fur Rojava, Neuigkeiten mit den tags

Présentation : Début octobre plusieurs groupes allemands ont lancé dans ce pays une campagne de solidarité avec la résistance armée au Kurdistan syrien (appelé Rojava) intitulée…

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Wenn die Lok- führerInnen streiken, haben sie allen Grund dazu!


Von am 05.11.2014 in den Kategorien: Aktuelle Kämpfe, Neuigkeiten, Stellungnahmen der NaO-Potsdam mit den tags

Selbst Spiegel Online schreibt: „Schichtdienste, eng getaktete Zeitpläne, Monotonie pur auf kilometerlangen Gleisen: Der Beruf des Lokführers ist beileibe etwas anderes als das, was sich…

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Solidarität mit dem Streik der GDL!


Von am 05.11.2014 in den Kategorien: Artikel von Gruppen aus dem NaO-Prozess, Neuigkeiten mit den tags

Helga Müller, Gruppe Arbeitermacht   Seitdem die GdL ihre berechtigten Forderungen – neben einer Gehaltsforderung u.a. eine Reduzierung der Arbeitszeit um 2 Stunden, eine Begrenzung…

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